Archiv für den Monat: September 2021

Endlich…

…mal wieder…

…schöne schwarze Fingers. Warum…?

Wegen so Wohnklo…von oben…

…von unten…

…und immer weiter am zerlegen…

…ging nur um Wartungsarbeiten. Bissl sauber machen hier…neue H.O. Wasserpumpe dort…naja…was man halt so macht.

Es müssen…

…nicht immer große und schwere Fahrzeuge ein.

Obwohl groß…naja…ein „Zweizimmer/Küche/Bad“ Kfz strandete in Diggerdorf.

Hach wie übertrieben geschrieben…mein Kumpel Daniel war zu Besuch und meinte „Kupplung is komisch“…tjoa…denn mal guggn was da los is.

Das Zeug, das im Behälter der hydraulisch betätigten Kupplung war…

…iiii-j-iiiit…das kam da mal schnell raus…alles sauber gemacht…frisches Zeuch rein.

Entlüftet…

…fertig…alles wieder gut.

Der…

…SCR Kat vom „Cube 1.0“ hatte ein Problem. Aber wie immer…ick fang mal gaaanz von vorn an.

Während der Fahrt ging eine Warnlampe an…

…tjoa…irgendwas mit der Abgasaufbereitung. Scheinbar aber nichts gravierendes, weil 1. ging keine weitere Meldung im Info Display an und 2. fuhr der Würfel ohne Leistungsverlust einfach weiter.

Ca. 600km später, ging die Lampe wieder aus. Hab dann trotzdem in einer „Fachwerkstatt“ den Fehler auslesen lassen. Das war auch ne tolle Angelegenheit.

Auftrag:
Auslesen aller Steuergeräte des Fahrzeugs. Diagnose erstellen und ein Protokoll ausdrucken, in Papierform, und mir (dem Kunden) übergeben.

Bezahlt habe ich den Auftrag…bekommen aber nur einen Anruf:

„Also der Fehler ist nun inaktiv…wahrscheinlich liegt ein Problem im Schubumluftsystem vor, um die Ursache zu finden, müssen wir alles rund um den Motor zerlegen“

Ähm…joa…genau…na das lassen wir mal lieber. Dieses Erlebnis führte dann dazu, das ick mir wegen dem „zur Werkstatt fahren für Diagnosen“ wat habe einfallen lassen. Dazu aber später mehr.

Also alles rund um den Motor zerlegen…nööö…kurz überlegt…bissl Brainstorming mit meinem Kumpel der beim Thema Lkw Schrauben ne Ecke mehr im Kopp hat…also ick vermutete den Fehler beim Kat.

Kumpel meinte…die gehn eigentlich nicht kaputt…naja…hab dann det Abgasrohr mal abgeschraubt…

…was zu sehen war, erklärte im Grunde alles. Ein Teil der Keramik hat sich gelöst und verstopft den Ausgang. Also nen neuen Kat besorgt.

So sieht das aus…

…wenn es nicht kaputt ist. Soa…denn mal ran an den Speck.

Das war nun die Kurzform aber was will man da auch viel labern. Nächstes Problem waren der NOx & Temperatursensor. Wie der Kat, sind die Sensoren wohl noch die ersten…sprich 12 Jahre und (damals) 913tkm…an Ort und Stelle. Da bewegte sich nicht´s.

Aber…

…mit ein wenig wärme, konnten die Sensoren überredet werden, den neuen Arbeitsplatz zu akzeptieren. Dann musste der Einbau vorbereitet werden…wie? Was es da vor zu bereiten gibt? Naja…

…allerhand Gewinde waren zu richten, abgerissene Bolzen, Alu-/Stahlverbindungen zu trennen…usw.

Beim Ausbau hab ick gelernt, es wäre einfacher gewesen, den Kat zusammen mit seiner Halterung aus zu bauen. Also den Halter demontiert und an den Kat geschraubt. Dann das „Paket“ ans Fahrzeug.

Tjoa…mal eben über 80 Kilo aufn Bauch gelegt und da drunter gerobbt.

Mittlerweile damit über 13.000km zurück gelegt…ohne Probleme. Was ich aus „vorsicht“ gewechselt habe, den Abgastemperatursensor. Wollte mal eine andere Werkstatt ausprobieren…und habe dort den selben Auftrag aufgegeben, wie bei der Werkstatt, als die „Störungslampe“ leuchtete. Die machte alles genau so, wie der Kunde es haben wollte.

Im Speicher des Motor Stg war der Abgastemperaturfühler aufgeführt…zwar als „inaktiv“ aber immerhin 2x muckte er…bevor sich das häuft…neu und fertig. Bei der Abgasaufbereitung verstehen diese digitalen Buden ja keinen Spaß.

Aber…immer in die Werkstatt zum Fehler auslesen…und ggf. FC´s löschen…das war mir mittlerweile zu doof.

Dat kann ick nun auch selber. Ein feines und nützliches (original) Spielzeug…ein paar Vorteile hat so ein digitales Fahrzeug…man kann sich viel Arbeit sparen und diverse Verschleißdaten in wenigen Sekunden ablesen. Natürlich nicht nur das…sondern auch alle möglichen Einstellarbeiten, Kalibrierungen ect.

Wieder ein Schritt weiter aus der Abhängigkeit…der Werkstätten…raus.

…joa zerlegt…

…da war ja im Magnum so Standard mäßig ne Liege unten. Da drunter dann Kühlschrank und bissl Stauraum. Viel von dem möglichen Stauraum wurde auch „verschenkt“.

Das gut und schön…aber ick wollt det anners ham…bissl hier und da geschraubt…gebohrt…und etliche Nietmuttern später…

…Wandhalter für´n Tisch …

…und gleich hat man in der Bude nen ganz anderes Raumgefühl.

Kühlschrank ist nun hinterm Fahrersitz, da man nun nicht mehr während der Fahrt an diesen dran kommt…hab ick einen 2. kleinen Kühlschrank neben den Fahrersitz eingebaut. Da war vorher nen normales Fach.

Der Tisch hängt an der Kabinenrückwand und kann dann bei bedarf in eine Aluschiene eingeklickt werden…dank Rollen am Stützfuß kann man den zu sich ran ziehen oder weg schieben zum bequemen aufstehen.

Hatte ick in einem MB Actros, den ick vor kurzem fuhr, gesehen und genutzt…mußt ich auch so haben. Das Bett ist nun so, man kann die Sitzfläche umklappen, dann die Lehne umklappen und schon hat man ein „Bett“. Schläft sich auch gut.

Aber…weil man ja nicht immer umbauen will, gibt es „oben“ eine Metallkonstruktion (Lattenrostähnlich aus Stahl) die mit Stoff bezogen ist und in die eine 7 Zonen Kaltschaum Matratze eingelegt ist. Also das denn nen Bett nu. Das kann runtergeklappt werden, links und rechts sind Gasfedern dran und oben ne Sicherung in Form eines umgebauten Sicherheitsgurt. Somit kann das Bett nicht ungewollt herunter klappen.

Der Beifahrersitz ist auch umgebaut. Unter dem Sitz ist eine große Staubox (der Raum war vorher ungenutzt, nur der Fuß für den Sitz) die man raus ziehen kann. Gleichzeitig ist an der anderen Seite eine Klappe, so das bei geöffneter Beifahrertür Zugriff auf diese Staubox möglich ist.

Weiterhin kann der Beifahrersitz gedreht werden…360° rundum…kann man mit Karussell fahren wenn man will.

Soa…was war noch…Kühlschrank gepimpt…der macht nu Minusgrade…und dann kam der Kat ja neu…

…das war auch ne Aktion…schweißtreibend.

 

…to be continued…